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    Webinare AVB Akademie

    Webinare der A.V.B.-Akademie – JETZT umfangreich online verfügbar

    Unterschiedlicher könnte die Situation in der Wirtschaft kaum sein: Während für einige Bereiche das absolute Fiasko bevorsteht, befinden sich andere wie die Lebensmittelbranche im Krisenmodus aufgrund der für sie unerwartet florierenden Entwicklung. Beiden Seiten bietet die A.V.B.-Akademie nun Unterstützung in Form eines breit gefächerten Webinarprogramms, welches täglich erweitert wird. Sowohl krisenspezifische Webinare als auch Fortbildungsangebote für den routinierten Alltag nach der Pandemie werden angeboten.

    Krisenmanagement: Zum einen werden Themen zum Umgang mit der Krise, die sowohl für Unternehmen als auch öffentliche Verwaltungen Relevanz haben, behandelt. Angefangen von den rudimentären Grundlagen der Krisenstabsarbeit bis hin zu spezifischen Fragen wie beispielsweise dem Umgang mit Fakenews im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit werden Fachleute auf effizientem Weg vermitteln. Darüber hinaus werden auch aktuelle Fragestellungen angegangen, welche sich in der Eventbranche im Zuge der Pandemie ergeben. So auch das wohl wichtigste Thema zurzeit: Wer zahlt was bei Veranstaltungsausfall?

    Vorbereitung für nachzuholende Saison: Nach der Zwangspause in der Eventbranche, dem Sportbereich, der Gastronomie und dem Kultursektor wird das Thema Sicherheit generell in den Fokus rücken. Dies haben Erfahrungen nach den Terroranschlägen des 11. Septembers 2001 gezeigt. Um den betroffenen Dienstleistern, Versammlungsstätten und Veranstaltern zu helfen, besonders diesen Aspekt im Wettbewerb für sich zu nutzen, erstreckt sich das Portfolio sowohl über Webinare, die bei der Wiederinbetriebnahme helfen, als auf bereits vor der CoViD19-Krise notwendigen Inhalte zum alltäglichen Betrieb.

    Seien Sie dabei, wenn renommierte Dozenten wie Prof. Dr. Mandy-Risch-Kerst, Dr. Hans-Walter Borries und Fachplaner Olaf Jastrob ihre Kenntnisse und Erfahrungen mit der Branche teilen und passendes Handwerkszeug wie Checklisten und Prozesse erläutern.
    Neu hinzugekommen sind u.a. die Webinare:

    • Rechtsfolgen bei Veranstaltungsabsage & -verlegung wegen des Coronavirus
      – Prof. Dr. Mandy Risch Kerst
    • Presse- & Öffentlichkeitsarbeit in Krisenzeiten der Coronavirus-Pandemie
      – Dr. Hans-Walter Borries
    • Einführung Versammlungsstätten-& Veranstaltungsrecht
      – Olaf Jastrob
    • Gefährdungsbeurteilung: Einführung & Grundlage
      – Olaf Jastrob
    • Krisenstabsarbeit in Zeiten der Coronavirus-Pandemie
      – Dr. Hans-Walter Borries

    Darüber hinaus finden Sie verschiedene Module für die bauordnungsrechtliche geforderte Funktionsbesetzung in Versammlungsstätten (Veranstaltungsleitung n. §38 Abs.2 MVStättVO, Sachkundige Aufsicht n. §40 Abs.5 MVStättVO) sowie zu Brandschutz, Arbeitssicherheit, Fluchtwegen u.v.m..

    Aktuelles Webinarprogramm: Webinare

    Youtube: https://www.youtube.com/user/Besuchersicherheit/videos

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    Corona FAQ Steuerberater

    Corona-Krise: FAQ-Katalog der BSTBK mit den häufigsten Fragen an Steuerberater

    Die Bundessteuerberaterkammer hat einen umfangreichen Katalog mit den wichtigsten Fragen und Themen für Unternehmen verschiedener Größe wie bspw. Soforthilfen, Kurzarbeit, Insolvenz, höhere Gewalt u.v.m. zusammengestellt.

    Die Bundessteuerkammer weist darauf hin, dass sie oder die Steuerberaterkammern in den Ländern keine arbeitsrechtliche Beratung der Berufsangehörigen übernehmen können.

    Download: https://www.bstbk.de

    Symbolbild: Steve Buissinne/Pixabay

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    Eventbranche, Sportbranche, Kulturbranche, Corona Virus

    Eventbranche, Sportbranche, Kulturbranche: “Be Ready To Restart”

    Wieder-Inbetriebnahme & Wettbewerbsvorteil durch Sicherheit

    Noch sind wir mitten in der Coronavirus-Krise. Und dennoch ist für die Eventbranche, die Kultur- und Sportbranche, die Gastronomie und den Tourismussektor der Blick auf das Ende der Ausnahmesituation und somit auf den Neubeginn sehr wichtig. Gilt es doch die Umsatzeinbußen schnellstmöglich zu versuchen auszugleichen, mindestens jedoch zu beenden.

    Weltweit sehnen sich die Menschen zurzeit auf zwei ihrer wichtigsten Grundbedürfnisse: Sicherheit und Freiheit. Diese werden bei Wiederanlaufen der Freizeitaktivitäten ein zentrales Ausschlagkriterium für die Besucher, respektive Kunden, sein. Wer Sicherheit vermittelt und herstellt, wird in dieser besonderen, surrealen Situation einen deutlichen Wettbewerbsvorteil haben.

    1. (Bisherige) Sicherheitsstandards einhalten
    2. Ereignisspezifische (pandemiebezogene) Maßnahmen treffen

    Vor allem in der Eventbranche ist Zeit immer eine Mangelressource. Bereits vor der Coronavirus disease 19 (CoViD-19) blieben viele sicherheitstechnischen und bauordnungsbehördlichen Vorgaben unerfüllt – seien es bauliche Brandschutzmaßnahmen oder die fehlende geregelte Funktionsbesetzung der Veranstaltungsleitung. Nun hat die Branche zwangsweise die notwendige Zeit, ihre baulich-technische Situation als auch die Organisationsstrukturen zu überprüfen.

    Es bedarf jedoch den Mut zu investieren: Bei einer üblichen Rezession fällt die Wirtschaft in ein Loch, von dem niemand weiß wie tief es ist bzw. wie lange das Konjunkturtief anhält. Die aktuelle Rezession ist zweifelsohne hart, da sie die ganze globale Volkswirtschaft quer durch alle Branchen trifft. Neu ist jedoch, dass die Dauer besser abgesehen werden kann. Und hierbei ist sicher, die Krise wird kürzer als übliche Rezessionen. Doch wenn die Wirtschaft wieder anläuft, gehen die Menschen vorerst noch mit ihren frischen Eindrücken von einer bedrohlichen Umgebung außerhalb der eigenen vier Wänden durch das Leben. Ihr Vertrauen gewinnt der, wer sowohl ein sicheres Gefühl als auch eine solche Umgebung bieten kann. Aufgrund des gesteigerten Sicherheitsbedürfnisses steht dieser Aspekt wieder im Vordergrund – vor Preis und Trend. Um dies zu erreichen, gilt es individuell das Geschäft phasenmäßig wieder in Betrieb zu nehmen und hierbei ereignisspezifische Maßnahmen (Reinigung, Desinfektionsspender, geeignete Organisationsstruktur, Besucherbetreuung usw.) umzusetzen.

    Welche ereignisspezifischen Maßnahmen sind notwendig?
    Ist die eigene Veranstaltung / Versammlungsstätte sicher?

    Neben der ohnehin vom Arbeitsschutzgesetz und der DGUV Vorschrift 1 geforderten Gefährdungsbeurteilung (GBU), die in jedem Betrieb vom 1-Mann-Unternehmen bis zur Großindustrie, gefordert ist, hilft hierbei eine ereignisspezifische Gefährdungsbeurteilung. Eine speziell für Veranstaltungen in Anbetracht der Gefährdungen durch den SARS-CoV-2 Erreger entwickelte GBU stellt Ihnen das Sachverständigenbüro Jastrob kostenfrei zur Verfügung. Vertrauen Sie langjährigen Erfahrungen in der Veranstaltungsbranche und wenden Sie sich mit Ihren Fragen an die Experten für Besuchersicherheit.

    (Kostenfreie) Formularvorlage „Gefährdungsbeurteilung für Veranstaltungen während / nach einer Pandemie“: www.jastrob.de

    (Symbolbild: Tumisu / Pixabay)

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    Coronavirus Hochschulen

    Coronavirus: Krisenmanagement

    -Professionelle Unterstützung-

    Krisenmanagement ist zurzeit die Hauptaufgabe der Hochschulverwaltungen in Deutschland. Viele Hochschulen sind auf kurzfristige Ausnahmesituationen unterschiedlichen Ausmaßes vorbereitet. Hierbei umfassen geeignete Organisationsstrukturen neben dem Notfallmanagement auch Vorbereitungen auf mögliche individuelle Gefahrenlagen (z.B. wenn bestimmte Labore vorhanden sind) und welche mit vergleichsweise höheren Eintrittswahrscheinlichkeiten (z.B. Sturm). Generell sollte das Krisenmanagement jedoch so ausgerichtet sein, dass auf verschiedenste Szenarien reagiert werden kann. Ein Werkzeugkasten also, aus dem die jeweiligen Hilfsmittel rausgeholt werden können und jene bereits erfasste Schadenslagen als auch die unerwarteten „repariert“ werden können. „Taktik ohne Technik ist hilflos, Technik ohne Taktik ist sinnlos“, lautet ein alter Grundsatz der Gefahrenabwehr, der auch auf zivile Krisenstäbe von Universitäten und Fachhochschulen übertragbar ist. Ist das Krisenmanagementsystem vorhanden, aber niemand kann es adäquat bedienen, verlieren auch vorbereitete Ordner, Stabs-/Konferenzräume, Handlungsanweisungen und sonstige materielle Vorhaltungen ihren Sinn. Das Personal muss in Grundlagen wie Entscheidungskreisläufe, allgemeine KM-Abläufe und Strukturen geschult werden – es muss mit Hammer und Nagel umgehen können. Hierrüber hinaus gilt es, festzulegen, wie sich die Einrichtung in verschiedenen Lagen verhält – wann nutze ich Hammer und Nagel und wann Schraube und Dübel.

    Die jeweiligen Ländererlässe zum aufgeschobenen Sommersemesterstart haben die Hochschulverwaltungen in die sogenannte Chaosphase versetzt. Mit und mit wird diese nun verlassen und es wird ein routinierter Krisenstabsbetrieb einkehren. Sobald die Adhoc-Maßnahmen getroffen sind und funktionieren, ist es wichtig „vor die Lage zu kommen“. Bedeutet, Maßnahmen vorzubereiten, deren Notwendigkeit wahrscheinlich sein werden Zu den mittelfristigen Zielen und somit Aufgaben gehört jedoch auch die Wiederinbetriebnahme bzw. Wiederaufnahme des Lehrbetriebs. Hierbei ist zu berücksichtigen:

    • Lageunabhängig bedarf ein terminlich abweichender Semesterbeginn besonderer Berücksichtigung.
    • Die Pandemie wird sich zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich zu einer Epidemie zurückentwickelt haben. Um einen erneuten (flächndeckenden) Ausbruch zu vermeiden, sind ereignisspezifische Vorkehrungen notwendig.
    • Studierende und Mitarbeiter stehen unter den Eindrücken der vergangenen Wochen und sind verunsichert, wenn sie ihre angepasste Umgebung („eigenen vier Wände“) wieder verlassen und sich unter großen Menschenmengen bewegen.

    Die Techn. Unternehmensberatung Jastrob, das Partner-Sachverständigenbüro der A.V.B.-Akademie, hat bereits mehrere Hochschulen bei der Aufstellung und Einführung eines Krisenmanagements unterstützt und darüber hinaus begleitet. Gerne stehen wir auch Ihnen aktuell in der Krise zur Seite, wenn es gilt auf aktuelle Entwicklungen der Coronavirus disesase (Covid-19) zu reagieren und Vorbereitungen für die Rückkehr in den Alltag zu treffen.

    Hochschul-Krisenmanagement während einer Pandemie:

    • Erreichen die Absagen von Lehr- & Prüfbetrieb alle Studenten & Mitarbeiter?
    • Wie ist mit Infizierten und Verdachtsfällen umzugehen?
    • Die Präsenz welcher Mitarbeiter ist dennoch notwendig oder realisierbar? (ereignisspezifische Analyse)
    • Trifft die Hochschule alle notwendigen Arbeitsschutzmaßnahmen für die Mitarbeiter, die sich dennoch auf dem Campus aufhalten müssen?
    • Sind Hochschulangehörige momentan in Risikogebieten? Welche Verantwortung trägt die Hochschule nun?
    • Gelingt die vollständige Umstellung auf E-Learning schnell und reibungslos?
    • Wie ist ein routinierter Betrieb eines Krisenstabs zu erreichen?
    • Wie schaffe ich personelle und materielle Redundanzen bei längeren Krisensituationen?
    • Welche Vorbereitungen sind für die Wiederaufnahme des Lehrbetriebs und das verkürzte Semester zu treffen?
    • Was kann aus der CoViD19-Krise gelernt werden? Wie kann das Krisenmanagement optimiert werden?

    Hier steht eine kostenfreie Gefährdungsbeurteilung für Veranstaltungen während einer Epidemie zur Verfügung. Die kann auch für die Phase des Wiederanlaufens des öffentlichen Lebens genutzt werden.

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    Corona Virus

    Coronavirus: „Politik muss klare Bedingungen schaffen!“

    Der Deutsche Expertenrat Besuchersicherheit (DEB) positioniert sich deutlich zu Veranstaltungsabsagen aufgrund der aktuellen Pandemie:

    Deutscher Expertenrat Besuchersicherheit (DEB) plädiert für eindeutige behördliche Anordnungen statt vager Empfehlungen

    Fachliche Gefährdungsanalyse soll „1.000-Personen-Grenze“ ersetzen

    Vom Brieftaubenverein bis zum Fußball-Bundesligisten – landesweit sind Verantwortliche verunsichert, wie sie mit anstehenden Veranstaltungen umzugehen haben. Der Deutsche Expertenrat Besuchersicherheit (DEB) fordert die Politik daher auf, klare, verständliche Maßnahmen zu treffen.

    Der Zustand, dass von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn lediglich Empfehlungen ausgesprochen werden, dürfe nicht anhalten. So fiel es ihm selbst schwer, den Bundesparteitag seiner eigenen Partei zu verteidigen, der jene erst kurz zuvor formulierte Grenze von 1.000 Personen überschreite. Diese Problematik hat sich in den vergangenen Tagen auch auf unteren staatlichen Ebenen wiederholt gezeigt. Die letztlich zuständigen örtlichen Gesundheitsbehörden haben diese Handlungsweise fortgesetzt und selbstabsichernd nur Empfehlungen ausgesprochen, statt wie nun Verbote gemäß §28 des Infektionsschutzgesetzes zu erteilen.

    Klare Anweisungen der Träger hoheitlicher Aufgaben sind hier notwendig. Diese schaffen gleiche Wettbewerbsvoraussetzungen für alle Betroffenen und klare Verhältnisse hinsichtlich des Schadensausfalls. Wenn die Politik Menschenansammlungen unterbinden möchte, muss sie auch dafür zahlen bzw. die versicherungstechnische Grundlage schaffen.

    Eine weitere Forderung des DEB bezieht sich auf den von der Politik geschaffenen Fokus auf „Veranstaltungen“. Im Bauordnungsrecht wird aus guten Gründen zwischen Versammlungsstätten und Bauten für religiöse oder bildende Zwecke differenziert. Betreffend der Verbreitung einer virusbedingten Atemwegserkrankung ist die Gefährdungsanalyse jedoch nicht steif auf Veranstaltungen in diesem Sinne, respektive Veranstaltungen wirtschaftlicher, geselliger, kultureller, künstlerischer, politischer, sportlicher oder unterhaltender Art, zu legen. Bei religiösen Zusammenkünften kommen gleichwohl wie in Shoppingzentren oder Einkaufsstraßen viele Menschen zusammen.

    Deshalb muss sich die Denkweise im Rahmen der Gesamtstrategie ändern. Bislang beschränkt sich die öffentliche Debatte auf Messen, Sportereignisse oder Musikkonzerte. Die wirtschaftlichen Folgen für die Verantwortlichen werden wenig beachtet. Dabei ist die Ausbreitung einer durch Tröpfchen übertragenden Epidemie nicht zu stoppen, wenn nur partiell in verschiedenen Bereichen hiergegen vorgegangen wird. Auch andere Zusammenkünfte von Menschen sind auf die Ausbreitungs- bzw. Infektionsgefahr und Notwendigkeit zu hinterfragen. Hierbei sollte nicht die „1.000-Personen-Grenze“ Maß aller Dinge sein, sondern jeweils die den Kriterien des Robert-Koch-Instituts folgende Gefährdungsanalyse. Eine Ansammlung von 999 Menschen ist nicht zwingend sicher.

     

    Über den Deutschen Expertenrat Besuchersicherheit (DEB):
    Um die Sicherheit der Besucher bei Veranstaltungen aller Art geht es dem gemeinnützigen Verein „Deutscher Expertenrat Besuchersicherheit (DEB)“, der im März 2019 in Berlin gegründet wurde. Vom Eventveranstalter unterschiedlicher Größenordnungen über die Feuerwehr bis hin zum Sanitätswesen – aus nahezu allen Bereichen kommen die Mitglieder des DEB. Neben den ordentlichen Mitgliedern können auch Betreiber von Eventlocations, Theater, Museen, Universitäten und Bildungseinrichtungen als Fördermitglieder beitreten. Gleiches gilt für Vereine, Verbände, Hochschulen, Bildungs- und Forschungseinrichtungen als assoziierte Mitglieder. Unter anderem haben sich bereits der Deutsche Hochschulverband (DHV), das Deutsche Institut für vorbeugenden Brandschutz (DIvB), der Bundesverband für den Schutz Kritischer Infrastrukturen (BSKI) und der TÜV NORD Akademie dem DEB als assoziierte Mitglieder angeschlossen.

    So ist der DEB breit aufgestellt und agiert neutral, branchenübergreifend und unabhängig. Um die Besuchersicherheit zu verbessern, sollen Wissenschaft und Forschung genauso gefördert werden wie der Austausch, die Anwendung und die Bildung. Der DEB beschäftigt sich mit aktuellen und grundsätzlichen Problemstellungen aus der Veranstaltungsbranche. Zudem setzt sich der DEB für eine beschleunigte Verbreitung neuer Forschungsergebnisse und damit verbunden für eine Erhöhung der Anwendungen ein.

    Symbolbild: Arek Socha / pixabay

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    Corona Virus

    Umgang mit Corona-Virus

    Tägliche neue Meldungen zu Vorgaben für Veranstaltungen und Absagen von Events stellen sowohl Veranstalter als auch Besucher vor viele Fragen. Der Deutsche Expertenrat Besuchersicherheit (DEB), ein interdisziplinäres Gremium aus Fachleuten, hat als Hilfestellung eine Kurzuzusammenfassung erstellt. Dies kann als erste Hilfestellung genutzt werden. Darüber hinaus steht Ihnen das A.V.B.-Team gerne für Fragen zur Verfügung.

    Weitere Informationen zum Thema finden Sie auch auf den Seiten des DEB: www.expertenrat-besuchersicherheit.de

    Bild: Arek Socha / pixabay

     

    Empfehlungen bei Virusinfektionen – Deutscher Expertenrat Besuchersicherheit

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    Schallpegelmessung Dip.-Ing. Michael Ebner

    Experte für Schallpegelmessung Dip.-Ing. Michael Ebner kommt im Mai nach Düsseldorf

    Jetzt Seminarplatz sichern! Termin: 25. bis 26.05.2020

    In diesem Jahr konnten wir einen Top-Dozenten auf dem Gebiet es Schallschutzes gewinnen.

    Dip.-Ing. Michael Ebner ist einer der führenden – wenn nicht der führende – Experte für Schalldruckpegelmessung. Er hat mehrere Bücher zum Thema veröffentlicht und ist als Redner und Dozent bundesweit und international gefragt.

    Für Kommunen und deren städtische Veranstaltungen ist es zwingend erforderlich sich mit dem Thema „Lärmschutz“ auseinanderzusetzen. Bei der Planung von Veranstaltungen und der Beurteilung von Gefährdungen müssen korrekte Prognoseberechnungen durchgeführt werden. Auch für die Genehmigung von Veranstaltungen sind Kenntnisse zum Immissionsschutz unerlässlich, um eine korrekte Prüfung und Einschätzung vornehmen zu können.

    Hier ein Einblick in die Themen des Seminars:

    Einführung/Grundlagen

    • Was ist ein dB und wie rechnet man damit
    • Schallpegeladdition und Pegelminderung

    Hauptthemen:

    • Gehörschäden bei Veranstaltungen
    • Rechtsprechung, Haftungsfragen
    • Schutzzielgruppen: Anwohner, Veranstaltungsbesucher, Mitarbeiter
    • Auswahl geeigneter Messgeräte und Messsysteme
    • Auswahl geeigneter Messorte, Kalibrierung der Messsysteme
    • Praktische Messübungen
    • Immissionsschutz und Arbeitsschutz
    • Schallprognoseberechnung

    Relevante Gesetze, Verordnungen und Richtlinien:

    • LärmVibrationsArbSchV
    • TA Lärm
    • Freizeitlärmrichtlinie 2015

     

    Sichern Sie sich jetzt einen Seminarplatz!

    Termine:

    1. bis 26.05.2020
    2. bis 20.10.2020

    Seminarort: Düsseldorf

    Anmeldungen möglich jederzeit über unsere Homepage https://www.avb-akademie.de/seminare/#seminar/573

    oder per Email an: seminare@avb-akademie.de

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    Veranstaltungs- und Besuchersicherheit für Hotel und Gaststätten im Landgut Stober

    Veranstaltungs- und Besuchersicherheit für Hotel und Gaststätten 20. bis 21.01.2020 im Landgut Stober (vor den Toren Berlins)

    Zusammenarbeit gestartet – Zum Auftakt laden wir ein zum Seminar „Veranstaltungsleitung“ speziell im Hotel- und Gaststättenbetrieb. Dazu haben wir einen besonderen Partner gewonnen:

    Genießen Sie zwei Tage in exklusiver Umgebung und besuchen Sie unser zweitägiges Seminar für die „Veranstaltungsleitung“. Blicken Sie mit uns hinter die Kulissen eines außergewöhnlichen  Veranstaltungsbetriebes. Im Rahmen des Seminars findet eine Ortsbegehung statt. Profitieren Sie vom Erfahrungsaustausch mit anderen Seminarteilnehmern und erhalten Sie die Zertifizierung zur Veranstaltungsleitung.

    Termin: 20. bis 21. Januar 2020

    Anmeldungen sind ab jetzt hier möglich.

    Oder fordern Sie jetzt unverbindlich unsere Seminarbeschreibung sowie die Anmeldeunterlagen an: seminare@avb-akademie.de

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    Bürgerhaus

    Bürgerhäuser: Einhaltung der Betriebsvorschriften oftmals vernachlässigt

    Der sichere und legale Betrieb eines Bürgerhauses welches als Versammlungsstätte eingestuft ist, wird nicht nur durch die rechtskonforme Umsetzung baulicher Regelwerke bedingt. Vereinfacht formuliert: Es reicht nicht aus, Rettungswege in der entsprechenden Breite zu bauen. Sie müssen auch freigehalten werden, wenn bspw. eine Veranstaltung im Gebäude stattfindet.
    Betriebsvorschriften werden jedoch allzu oft missachtet. Nicht selten beginnt es mit einer Vernachlässigung im Kleinen und wird zu einer gewohnheitsmäßigen Daueranwendung. Klassisches Beispiel ist der Notausgang. Beim ersten Mal wird nur kurz ein Karton während des Aufbaus hiervor abgesetzt. Beim nächsten Mal will man für das Event ein zusätzlichen Stehtisch im Raum platzieren und stellt ihn halbseitig vor den Notausgang. Schließlich wird regelmäßig der Stehtisch dort platziert bis er irgendwann nicht mehr weggeräumt wird und vollständig vor dem vorgeschriebenen Notausgang steht. Argumentation des Personals: „Ein kleiner Mangel fällt nicht ins Gewicht.“
    Die Verkettung von unglücklichen Umständen führt zur Katastrophe!

    Was heißt Betrieb?
    Nicht nur die Veranstaltung in einem Bürgerhaus fällt unter „Betrieb“. Auch Vor- und Nachbearbeitung bzw. Auf- und Abbaus sowie Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen gehören zum „Betrieb“.

    Was kann bei Nichteinhaltung der Betriebsvorschriften passieren?

    • Sofortige Betriebseinstellung (also auch Abbruch einer Veranstaltung)
    • Bußgeld bis zu 500.000€

    Was sind Betriebsvorschriften in einem Bürgerhaus?
    Die Musterbauordnung regelt in Teil 4 Betrieb im Wesentlichen für den Betrieb

    • die Freihaltung der Rettungswege,
    • die Brandverhütung,
    • den Betrieb techn. Einrichtungen sowie
    • Anwesenheitspflichten und Pflichten des Betreibers.

    Hinzu kommen verschiedene Regelwerke aus dem Arbeitsschutz bzw. dem Normenwerk der DGUV.

    Wer ist verantwortlich für die Einhaltung der Betriebsvorschriften?
    Der Betreiber; er kann diese jedoch delegieren. So kann während des Betriebs ein vom Betreiber beauftragter Veranstaltungsleiter gemäß §38 (2) MVStättVO die Einhaltung der Vorschriften überwachen.

    Die Aufgaben eines Veranstaltungsleiters können Sie hier nachlesen.

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    Evakuierungshelfer

    Evakuierungshelfer: Erfahrungsbericht eines Seminarteilnehmers

    Jana, 29

    Vor Kurzem nahm ich in unserem Haus an der Unterweisung für Evakuierungshelfer teil. Als Guest Experience Managerin komme ich eher selten mit den Sicherheitsvorkehrungen in unserem Hotel in Berührung und hatte mich bereits auf einen tristen Vormittag voller Vorschriftstexte eingestellt.

    Polonaise in der Kölnarena

    Doch dann beginnt Herr Jastrob mit der Frage, ob wir eine karnevalistische Polonaise für eine geeignete Evakuierungsmaßnahme halten würden. Unter den Kollegen -darunter auch das Facility Management, das die Einhaltung des Brandschutzes bei uns überwacht und firmer auf dem Gebiet ist- macht sich Verwunderung breit.
    „JA“, kommt überzeugt von unserem Dozenten. „Wenn es die Umstände erfordern“, ergänzt er dann noch ehe er uns erläutert warum. So gab es vor mehreren Jahren eine ernstzunehmende Bombendrohung gegen die Kölnarena, in welcher gerade eine Karnevalsveranstaltung lief. Um die Gäste nicht zu beunruhigen und den möglichen Attentäter zu alarmieren entschieden sich die Verantwortlichen, eine Polonaise ins Programm einzuschieben mit der sie die Gäste aus der Arena führten.
    Irgendwie dachte ich mir nach dieser Geschichte dann doch, dass der Vormittag interessant werden könne. Hängen geblieben ist auf jeden Fall direkt der Grundsatz, situationsbedingt angemessen zu reagieren.

    Natürlich kamen auch noch die Vorschriften zur Sprache. Allerdings veranschaulicht im praxisnahen Bezug erschienen diese gar nicht mal mehr so trocken. Hier war es sicherlich auch nicht verkehrt, dass unser Dozent nicht nur durch die Welt reist und Vorträge hält, sondern man ihm anmerkte, dass er überwiegend in der Praxis tätig ist und über jahrelange Erfahrung verfügt.

    Und los…
    Die wollte Herr Jastrob uns auch gleich einmal näherbringen. Also ging es einmal quer durchs Haus und wir haben eine kleine Evakuierung mit den Teilnehmern durchgespielt. Dass man unter Prüfers Augen nicht nur kurz die Zimmertür öffnet und reinschaut sondern auch reingeht und sich vergewissert, dass es leer ist, war dabei selbstredend. Doch dann fragt Herr Jastrob: „War der Balkon zu? Haben Sie in den Schrank geschaut?“.
    Balkon: Ok. Hier muss ich auf darauf achten, dass niemand draußen steht. Verstanden!
    Schrank: ? Warum soll ich in den Schrank schauen? Meint er, dass man anhand des Gepäcks prüfen könne, ob die Gäste nicht doch schon abgereist sind?
    Die Aufklärung kam prompt. Kinder verstecken sich in Angstsituationen. Sie kriechen nicht nur unters Bett, sondern suchen auch schon mal im Schrank Schutz.
    Wieder was gelernt.

    Was bleibt?
    Aus einer angenommen öden Unterweisung wurde ein kurzweiliger Workshop, bei dem meine Kolleginnen und Kollegen und ich nicht nur Spaß hatten, sondern auch viele Erkenntnisse mitgenommen haben.
    Für mich persönlich nehme ich vor allem mit, dass ich mich der Thematik nun gewachsen sehe, während ich vorher einfach nur immer hoffte, dass bloß nichts passiert (nicht mal eine Übung).
    In den Tagen danach habe ich übrigens das Hotel aus einer ganz anderen Perspektive gesehen. Haben mich vorher Rauchschutztüren selbst genervt, schaue ich jetzt immer ganz akribisch, ob auch keiner deren Funktion verhindert, indem er sie mit einem Wäschewagen o.ä. aufhält.

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