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Team: Marco Paul & Alexandra Geckeler

A.V.B.-Akademie wächst

Paul und Geckeler ergänzen Unternehmensführung

 

Olaf Jastrob holt zwei bekannte Gesichter in sein Team und intensiviert damit das Engagement der Jastrob-Gruppe in Berlin und in Süddeutschland. Mit Marco Paul und Alexandra Geckeler gewinnt die A.V.B.-Akademie dabei nicht nur zwei neue leitende Mitarbeiter, sondern auch jahrelange Expertise in seinen Kernbereichen Sicherheit und Veranstaltungsorganisation. So wird der Vertrieb fortan von der Bundeshauptstadt aus vom Berliner Marco Paul geführt, der hierfür seine renommierte Stellung bei der Stage Entertainment aufgab. Von der neuen Dependance in Mosbach aus wird die aus dem medizinischen Bevölkerungsschutz kommende Alexandra Geckeler als Ansprechpartnerin für Kunden in Bayern und Baden-Württemberg zur Verfügung stehen und die pädagogische Leitung der Gesamtakademie ausüben.

 

Alexandra Geckeler verbindet medizinisches Fachwissen, pädagogisches Knowhow und langjährige Erfahrung im Bevölkerungsschutz. Begonnen hat die heutige Medizinpädagogin (M. Ed.) ihre Laufbahn vor über 25 Jahren im Rettungsdienst. Diesem als auch dem Katastrophenschutz ist Geckeler bis heute als Ehrenamtlerin in verschiedenen Funktionen wie Helferin, Führungskraft oder Ausbilderin treu geblieben. Dabei kann sie auf die höchste nichtärztliche Qualifikation als Notfallsanitäterin zurückgreifen. Ihr Führungswissen in der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr konnte Geckeler nicht nur in der Praxis in Leitungsfunktion und Stäben bei Einsätzen sowie geplanten Sanitätsdiensten bei Großveranstaltungen anwenden, sondern sie befasste sich darüber hinaus ebenfalls beruflich als Projektmanagerin mit dem softwarebasierten Krisenmanagement. Vervollständigt wird ihr Profil durch diverse Lehrtätigkeiten an verschiedenen Bildungseinrichtungen im Sicherheitssegment als auch im Hochschulbereich. In der A.V.B.-Akademie wird sie die beim Training Center Retten und Helfen (TCRH) angesiedelte Zweigstelle leiten und in den Feldern Pädagogik, Notfall- und Krisenmanagement, Hygiene/Infektionsschutz und Auditierungen als Dozentin und Projektleiterin tätig sein.

 

Marco Paul

Marco Paul hatte schon Hollywood-Stars zu Gast, hat den Cocktailshaker geschleudert und hat britische Gastronomiegepflogenheiten nach Deutschland gebracht. Doch bevor es ihn im Rahmen eines Management Exchanges nach England verschlug, hat er einst seine Laufbahn als Hotelfachmann angefangen, ehe er über die Gastronomie zum Live-Entertainment kam. Hier hat er zuletzt als Regionalleiter der Stage Entertainment die Vorderhäuser des Theaters des Westens, des Theaters am Potsdamer Platz und das Bluemax Theaters verantwortet. Ob Deutschlandpremiere von „Inglourious Basterds“, Europapremiere von „Atomic Blonde“, Berlinale oder Bambi-Verleihung – oftmals schritten internationale Stars  den roten Teppich ab. Neben seinen betriebswirtschaftlichen, personellen und organisatorischen Leitungsaufgaben oblag dem Eventspezialisten ebenfalls die Sicherheit der Gäste, Mitarbeiter und Dienstleistern. Damit verfügt Paul, der sich aus Passion nebenbei zum Weinfachberater und IHK-Cocktailmixer fortbildete, über eine hohe Summe an Erfahrungen aus diversen Perspektiven. Die Verknüpfung von erfolgreichem Eventmanagement und sorgfältiger Sicherheitsorganisation führte ihn zu seiner neuen Funktion als Head of Sales bei der A.V.B.-Akademie und als Repräsentant der bundesweit und international agierenden Jastrob-Unternehmensgruppe in der Hauptstadt.

 

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rain

Wettereinflüsse auf Veranstaltungen

Hochwasser, Starkregen, Hitze, Waldbrände….

 

Extreme Wetterereignisse und Naturkatastrophen nehmen stetig zu. Immer häufiger wirken sich die Folgen auch auf Veranstaltungen aus. Als Verantwortlicher sind hierbei verschiedene Schutzgüter/Organisationsbereiche zu betrachten:

  • Besucher
  • Mitarbeiter / Dienstleister
  • Sicherheitsorganisation (Sanitätsdienst, Veranstaltungsordnungsdienst, BOS)
  • (Physische) Infrastruktur (intern / extern)
  • Aufbauten / Bauliche Anlagen

Es muss jeweils betrachtet werden, ob die meteorologischen Einflüsse eine direkte Gefahr für die Menschen bewirken (z.B. herabfallende Teile infolge von Wind). Oder, ob deren Aufgaben und Prozesse behindert werden (z.B. aufgrund verschlammter Verkehrswege kein Abtransport von Verletzten). Nachfolgend werden wesentliche Gefahren umrissen, die jedoch allein aufgrund der unterschiedlichen örtlichen Begebenheiten bereits kein Anspruch auf Vollständigkeit haben können. Die Ausführungen sollen lediglich zur Sensibilisierung für Wettergefahren dienen.

 

Niederschlag

Bereits die Auswirkungen von durchschnittlichen Regenschauern sollten berücksichtigt werden. Können bereits geringe Wassermengen provisorische Verkehrswege – wie unbefestigte Naturstraßen oder erst für die Veranstaltung geschaffene Wege über begrünte Flächen – beeinträchtigen? Hierbei sind auch die höheren Gesamtmaßen von Rettungsfahrzeugen oder Logistikfahrzeugen der Dienstleister zu berücksichtigen. Ebenfalls sollten sinkende Temperaturen berücksichtigt werden. Bei einem von den Besuchern unerwarteter Temperaturabfall kann durch Regenschauer „unterstützt“ bei einem mehrtägigen Open-Air-Festival zu einer Erkältungswelle führen.

Neben den durchschnittlichen Niederschlägen, sollten Verantwortliche zudem stets auf seltenerer Regenereignisse vorbereitet sein.

 

Dauerregen

Bereits ab 25 l/m² binnen 12 Stunden warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor markanten Wetter (Warnstufe 2). Die höchste Warnstufe (vor extremen Unwetter, Stufe 4) legt der DWD u.a. bei Schwellenwerten ab 70 l/m² in 12 Stunden oder ab 120 l/m² in 72 Stunden heraus. In diesem Fall warnt er vor extrem ergiebigen Dauerregen. Zum Vergleich: Vor der Hochwasserkatastrophe in NRW und in Rheinland-Pfalz im Juli 2021 gab es von Wetterdiensten Warnungen, die bis zu 200 l/ m² binnen 48 Stunden prognostizierten.

Die bereits erwähnten Verkehrswege müssen hinsichtlich möglicher Dauerregen noch kritischer geprüft werden. Alle für die Veranstaltungslogistik wichtigen Wege sowie zusätzliche Rettungswege müssen auch bei starker Durchnässung nutzbar sein. Fällt bei einer Veranstaltung eine wichtige Versorgungsstrecke weg, darf zudem nicht die Gesamtlogistik kollabieren. Hier sind auch über die Wettergefahren hinaus Szenarien zu betrachten und Redundanzen zu schaffen.

Auch der Untergrund, auf dem sich die Besucher bewegen bzw. aufhalten ist zu betrachten. Unbefestigtes Terrain, welches den Niederschlag aufnimmt und aufweicht, kann nicht nur den Veranstaltungszweck gefährden (bspw. weil der einfache Konzertgenuss, geschweige das Mittanzen, nicht mehr möglich ist). Sondern die mangelhaften Trittflächen begünstigen auch (leichte) Verletzungen durch (Aus-)Rutschen, Stolpern, Steckenbleiben, Umknicken oder Fehltreten. Folglich steigen auch etwaige Räumungszeiten im Notfall.

Weitere potentielle Gefahren sind geologischer Ursache. Wassermaßen können je nach örtlichen Verhältnissen (Topographie, Korngröße, Vegetation usw.) zu beeinträchtigender Erosion führen. In gravierenderen Fällen kann es zu größeren Erdmassenbewegungen, respektive Erdrutschen, kommen. Hierbei kann ein abgehender Hang sowohl unmittelbar eine Gefahr für Menschen sein, als auch die Infrastruktur beschädigen. In diesem Fall sind nicht nur verlegte Verkehrswege oder beschädigte Versorgungsleitungen auf dem Gelände zu betrachten, sondern auch außerhalb.

Dauerregen können zudem zu Hochwasser in angrenzenden Gewässern führen. Diese können sowohl zu direkten Überschwemmungen durch Übertritt des Wassers führen, als auch ohne Ausuferung durch Rückstau in der Kanalisation zu Überschwemmungen führen.

 

 

Starkregen

Von einem Starkregen kann bereits ab 15 l/m² in einer Stunde gesprochen werden. Als extrem heftiger Starkregen (Warnstufe 4) wird vom DWD ein Niederschlag mit über 40 l/m² binnen einer oder über 60 l/m² binnen sechs Stunden definiert. Eines der heftigsten erfassten Starkregenereignisse in Deutschland war jenes im Juli 2014 in Münster, als in sieben Stunden 292 l/m² Niederschlag gemessen wurden.

Starkregenereignisse zeichnen sich neben ihrer Intensität auch durch ihre enge örtliche Begrenztheit aus. Nichtselten sind nur kleinere Ortslagen betroffen. Eine besondere Gefahr ergibt sich auch aufgrund der unpräzisen Vorhersehbarkeit. Meteorologische Dienst können nur (verhältnisweise) großflächige Vorwarnungen ausgeben. Konkrete punktuelle Warnungen können wenn überhaupt nur mit (zu) kurzem zeitlichen Vorlauf erstellt werden. Vor allem in Abhängigkeit der Topographie kann es infolge von solchen überdurchschnittlichen Niederschlagsmassen zu Sturzfluten kommen, bei denen bis dato für die Orte unbekannte Wassermengen zusammenströmen. In besonders scherwiegenden Fällen können Wellen und / oder anhaltende Strömungen entstehen, die sogar Lastkraftwagen oder gar Bauwerke mitreißen; so geschehen im Mai/Juni 2016 in Bayern. Erosion ist auch hier eine der möglichen schwerwiegenden Folgen. Weiterhin können auch Starkregen zu Gewässerhochwasser und Kanalrückstaue führen.

Vorbereitungen auf solche Extremereignisse stehen vor allem für temporäre Veranstaltungen meist nicht im Verhältnis, sofern nicht ohnehin entsprechende Prävention besteht; z.B. bei Veranstaltungen in starkregensicheren Innenstädten. Dennoch sollten Verantwortliche auch Gefahren und Folgen von Starkregen stets analysieren, um Notfallmaßnahmen ergreifen zu können, die aufgrund der örtlichen Begebenheiten sehr individuell ausfallen können.

 

 

 

Schnee / Frost

Maßnahmen bei Schnee und Frost gegen Glätte werden weitestgehend praktiziert. Oft werden hierbei jedoch nicht genutzte, aber notwendige Flächen vergessen. Rettungswege, Sammelplätze und jegliche Zu-/Durchfahrten sowie Flächen für die Feuerwehr müssen ebenfalls gesichert werden, um den Verkehrssicherungspflichten gerecht zu werden. Dies wird häufig von Betreibern von Versammlungsstätten oder vergleichbaren Veranstaltungsstätten vernachlässigt.

Ähnlich müssen in diesen Sonderbauten genauso wie bei temporären baulichen Anlagen und fliegenden Bauten die aufliegenden Schneelasten als Gefahr beobachtet und gegebenenfalls abgewehrt werden. Bereits bei der Gefahrenbeurteilung sollten Experten hinzugezogen werden, da das Schneegewicht nicht nur anhand der Höhe ermittelt werden kann. So wiegt Nassschnee das unter Umständen bis zum vierfachen und Eis sogar das neunfache von Pulverschnee bei gleicher Höhe. Zudem können bedingt durch die Dachform neben Flächenlasten auch spezifische Trauflasten entstehen, die fachmännisch betrachtet werden müssen.

Wie bei vorhergehenden Witterungseinflüssen sind auch im Winter mit Beeinträchtigungen der Verkehrswege in der Peripherie stets zu berücksichtigen. Ebenso sollten mit zunehmender Veranstaltungsdauer mögliche Kompensationsmaßnahmen gegen Unterkühlungen in Betracht gezogen werden.

In Versammlungsstätten und in Sportstätten, insbesondere in Schwimmbädern, sollten zudem für den Fall einer Notfallräumung Maßnahmen gegen Unterkühlungen vorbereitet werden. Schließlich erhalten Besucher in dem Fall ihre Kleidung nicht aus der Garderobe oder den Umkleiden zurück. Maßnahmen können sowohl die separate Vorhaltung von (Einweg-)Wärmedecken und / oder Kooperationsabsprachen mit umliegenden Einrichtungen zur temporären Aufnahme der Besucher sein (z.B. finden sich häufig Sporthallen im Umfeld von Schwimmbädern, wenn es sich um Sportzentren handelt.).

 

 

Dürre / Hitze

Beim Pendant zu den Niedrigtemperaturen müssen Verantwortliche ebenfalls Kompensationsmaßnahmen bei höheren Temperaturen treffen. Ausschlaggebend sind neben der Temperatur jedoch auch die Luftfeuchte, die Sonneneinstrahlung sowie die Wind-, respektive Belüftungsverhältnisse, welche die gefühlte Temperatur beeinflussen. Darüber hinaus sind Faktoren wie der physische Zustand der Besucher (Alter, Gesundheits- und Trainingszustand, Erschöpfung, Dehydration u.Ä.) sowie die Betätigung (Sitzen im Schatten vs. Tanzen in der Menge) zu beurteilen. Neben der direkten Auswirkung auf die Gesundheit der Besucher und Mitarbeiter, sind auch die Sekundärfolgen der Hitze zu betrachten. So zeigen diverse Veranstaltungen in der Vergangenheit, dass es zu einer hohen Anzahl an Hitzeerschöpfungen und Kreislaufschwächen kommen kann. Diese beanspruchen jedoch den Sanitätsdienst unter Umständen unverhältnismäßig. Daher muss bereits bei der Planung der medizinischen Erstversorgung das Szenario „Hitze“ bei der Berechnung der Rettungsmittel und des Personals berücksichtigt werden. Nicht nur zur Kompensierung des größeren sanitätsdienstlichen Bedarfs sondern als primäre Gesundheitsprävention für die Besucher und das Personal sollten daher (kostenfreie) Trinkwasserspender, Schattenmöglichkeiten, falls möglich Ventilationsmaßnamen oder auch Abkühlungsmöglichkeiten wie Berieselungsanlagen. Letztere sollten jedoch abseits der Hauptflächen (z.B. nicht vor der Bühne) aufgebaut, sondern abseits nach eigenem Willen aufgesucht werden können. Bei Sportveranstaltungen sind zusätzliche Maßnahmen zu prüfen (Zeit-/Streckenverlegung, zusätzliche Pausen u.s.w.).

Weiterhin kann durch bereits anhaltende Wärme- und Dürreperioden eine erhöhte Brandgefahr von der Vegetation ausgehen. Diesbezüglich sind sowohl Maßnahmen des eignen Brandschutzes zu prüfen (Rauchverbot, Löschmittelvorhaltung/-verfügbarkeit etc.) als auch die Brandgefahr von angrenzenden Flächen sowie deren Auswirkungen auf die Veranstaltung zu prüfen. Zur Verdeutlichung der unterschiedlichen Bewertung der Auswirkungen folgt der kurze Vergleich von zwei fiktiven Veranstaltungen. Angenommen wird, dass beide unter gleichen Witterungsbedingungen, Hochsommer und kein Niederschlag seit wenigen Wochen, an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen stattfinden. Während bei einem Stadtfest, bei welchem alle Aufbauten auf befestigten Verkehrswegen stehen und nur kleine parkähnliche Anlagen in der Veranstaltungsfläche zu finden sind, die Brandgefahr nahezu als durchschnittlich bewertet werden kann, zeichnet sich bei einem Open-Air-Konzert auf einem alten Militärflughafen ein gänzlich anderes Bild ab. Dieser liegt mitten in einer Wald- und Heidelandschaft. Infield und Campingplätze verteilen sich entlang der einstigen Start- und Landebahn, welche einseitig an den Wald angrenzt. Es wird schnell ersichtlich, dass hier wesentlich intensivere Maßnahmen im Rahmen einer Brandschutzkonzeption zu treffen sind. Neben der ohnehin bestehenden Brandgefahren bei derartigen Veranstaltungen haben die örtlichen Verhältnisse einen wesentlichen Einfluss: Ungepflegte Vegetation auf dem Stützpunkt, leicht entzündbare Vegetation jenseits des Zauns (v.a. auf trockenen, sandigen Böden), zugewucherte Brandschneisen innerhalb und außerhalb des Areals, ggf. nicht mehr funktionsfähige (/verlässliche) Wasserversorgung, ungepflegte Löschwasserreservoirs usw.; Frühzeitig sollten in letzterem oder vergleichbaren Fällen ausreichend Ressourcen eingeplant werden, die früher oder später ohnehin von behördlicher Seite aus gefordert werden.

 

 

 

Blitz

Neben der Brandgefahr bergen Blitze vor allem für Menschen die Gefahr eines lebensbedrohlichen Stromschlags. Laut Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V. (VDE) kommt es statistisch wöchentlich zu einem Blitzunfall mit Personenschaden. Seit 2000 sind durchschnittlich vier Personen pro Jahr hierbei umgekommen und 110 Personen wurden verletzt [1].

 

 

 

Vorbereitung

Wie beschrieben, müssen Vorbereitungen zur Gefahrenabwehr individuell in Abhängigkeit der örtlichen Begebenheiten und Strukturen sowie der Veranstaltungsmerkmale geplant und durchgeführt werden. Vier Maßnahmen gelten jedoch für alle Gefahrensituationen an allen Orten:

  •  Monitoring
  •  Information / Warnung
  •  Kooperation
  •  Organisationsstruktur

 

Monitoring

Neben dem Wetter sind auch andere mögliche Gefahren stets zu beobachten. Die eigentliche meteorologische Lage kann mit Hilfe des Deutschen Wetterdienstes im Auge gehalten werden. Sehr gerne vernetzen sich Verantwortliche auch mit den Meteorologen von Flugplätzen in der Umgebung, da diese fachmännisch das lokale Wetter kontinuierlich analysieren.

Beim Monitoring sind zudem weitere spezifische Warnsysteme und Lageberichte einzubeziehen, beispielsweise die Pegel bzw. Hochwasser, Graslandfeuer- und Waldbrandindex oder Lawinengefahren ausweisen.

 

Information / Warnung

Was auch für andere Gefahren gilt, ist auch hinsichtlich möglicher Wettergefahren unerlässlich: Es muss stets möglich sein, alle Personen auf dem Veranstaltungsgelände direkt warnen und anleiten zu können.

Um Besucher nicht erst in einer Gefahrensituation erstmals mit der Situation zu konfrontieren, sollten Besucher und Personal bereits vorher durch Informationen sensibilisiert werden. Vor allem bei mehrtägigen Open-Air-Veranstaltungen mit Übernachtungsmöglichkeiten sollten Besucher vorher informiert werden, wie beispielsweise bei einem aufziehenden Sturm zu handeln ist. Genutzt werden können diverse Kommunikationswege: Checklistenbeilage beim Ticketversand, Anweisung durch Ordner in der Warteschlange/ beim Einlass, Apps, Veranstaltungsradio etc.;

 

Kooperation

Nur bei den wenigsten Veranstaltungen sind ein Sicherheits- und Koordinierungskreis bzw. ständig besetzter Krisenstab erforderlich. Dabei kann der Austausch unter Veranstalter, Sanitätsdienst, Veranstaltungsordnungsdienst, Dienstleister, involvierten Behörden, Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz  etc. auch bei mittleren Veranstaltungsgrößen, oder solchen mit besonderem Gefährdungspotential, dienlich sein. So sollten frühzeitig Kommunikationswege abgeklärt werden, um im Gefahrfall unmittelbar Maßnahmen abstimmen zu können. Zudem sollten Stellungnahmen der anderen Parteien zu möglichen Gefahrenlagen eingeholt werden, um diese in die Prävention aufnehmen zu können.

 

Organisationsstruktur

Wie vorhergehend angedeutet, sind geeignete Organisationsstrukturen unabdingbar. Verantwortlichkeiten, die je nach Veranstaltungsart und Ort (v.a. je nach Bundesland) sehr unterschiedlich sein können, müssen frühseitig geklärt, strukturiert und dokumentiert werden. Nicht selten kommt es in Schadensfällen zu langwierigen Rechtsstreitigkeiten, wenn hier Mängel existieren. Oft sind Veranstaltungen mit der Zeit gewachsen und notwendige Anpassungen sind hierbei unwissend vernachlässigt wurden.

 

Fachkräfte

Viele Gefahren werden oft falsch eingeschätzt oder aufgrund befürchteter Kosten verdrängt. Um die Sicherheit seiner Besucher und des Personals zu gewährleisten sowie um eigene Haftungsrisiken zu minimieren, sollten für verschiedene Analysen und Gewerke stets Fachkräfte hinzugezogen werden. Als erster Schritt ist ein professionelles Sicherheitskonzept von Fachkräften aufzustellen, die sowohl  Gefahren erkennen, die für Laien meist nicht direkt erkennbar sind, die den aktuellen Stand der Technik kennen und in Maßnahmen einfließen lassen, die die aktuelle Gefährdungslage (über Wettergefahren hinaus) beurteilen können als auch die Verantwortlichen hinsichtlich ihrer Verantwortung und Pflichten sowie geeigneter Lösungsansätze beraten können.

 

 

An Ihrer Seite…

Als Sachverständigenbüro mit über zwanzig Jahren Erfahrung im Bereich der Besucher- und Veranstaltungssicherheit (u.a. bei und in Open-Air-Music-Festivals, Sportstadien, Staats-/Stadtfesten, Freiluftsportgroßveranstaltungen, Freizeitparks mit bis zu sechsstelligen Besucherzahlen) unterstützen wir Sie gerne bei den vorgenannten notwendigen Maßnahmen im Rahmen der Sicherheitskonzeption und Gefahrenabwehr.

 

  • Sicherheitskonzepte
  • Krisenstab (Ausbildung, Geschäftsführung, Beratung, Steuerung)
  • Arbeitssicherheit (u.a. spezialisiert auf Großveranstaltungen und Versammlungsstätten)
  • Brandschutzkonzepte
  • Sanitätsdienstliche Planung
  • Veranstaltungsordnungsdienst
  • Stellungnahmen
  • Räumungs- / Evakuierungskonzepte
  • Notfall- und Krisenmanagement
  • u.v.m.

 

…und wenn es doch passiert

Sollte es zu einem Zwischenfall gekommen sein, führen wir Schadensbegutachtungen durch.

  • Ermittlung des Unfallhergangs
  • Finanzielle Schadensanalyse
  • Analyse der Organisationsstruktur

 

 

 

BOS – Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben

VDE – Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V.

 

 

[1] https://www.vde.com/de/blitzschutz/infos/bitzunfaelle-blitzschaeden

 

(Bilder: pixabay)

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coronavirus test

„In aller Munde“ – Selbst-Test Corona

Jeden Tag ist die Rede von Schnell-Test, Selbst-Test, Spuck-Test, Laien-Test – doch wie wird welcher Test angewendet. Was ist zu beachten?

Wir haben für die Sie gängigsten Tests besorgt und ausprobiert und erklären Ihnen in einem zweistündigen Live-Online-Seminar die Vor- und Nachteile und die richtige Anwendung. Vermeiden Sie Fehler in der Durchführung und reduzieren Sie das Risiko eines falschen Test-Ergebnisses.

Neue Termine jetzt ONLINE buchbar.

Termine:
21.04.2021 von 13.00 bis 15.00 Uhr
26.04.2021 von 19.00 bis 21.00 Uhr
07.05.2021 von 08.00 bis 10.00 Uhr
17.05.2021 von 09.00 bis 11.00 Uhr

 

Folgende Themen werden behandelt:

  • Aktuelles zur Corona-Entwicklung
  • Klinik und Besonderheiten des Coronavirus
  • Vorstellung der verschiedenen Testverfahren und ihrer Unterschiede
  • Demonstration der zugelassenen Testverfahren und Handhabungstipps für die Durchführung zu Hause
  • Ergebnisbewertung – was tun bei einem positiven Testergebnis?
  • Gelegenheit für Fragen

 

Foto: pixabay

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Tobias Zweckerl

Tobias Zweckerl ist IRCA-zertifizierter Auditor

Tobias Zweckerl, Dozent der AVB-Akademie und als geprüfter Lead Auditor für die Produktlinie „Health- and Safety-Audits“ der Unternehmensberatung Jastrob verantwortlich, wurde als Associate Auditor für QM-Systeme in das Verzeichnis zertifizierter Auditoren der IRCA aufgenommen.

Die IRCA (International Register of Certified Auditors) ist das weltweit größte und international anerkannte Verzeichnis qualifiziert ausgebildeter und zertifizierter Auditoren. In dem vom Chartered Quality Institute mit Sitz in London geführten Register sind derzeit rund 19.000 Auditoren in 123 Ländern verzeichnet, die strengen Anforderungen an ihre Aus- und Weiterbildung genügen müssen und sich einem hohen Grad der Professionalität bei der Auditdurchführung verpflichten. Um in Deutschland die Zertifizierung als Auditor zu erlangen, müssen Bewerber zuerst – neben der entsprechenden Berufserfahrung – eine von der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) anerkannte Ausbildung und Prüfung nach ISO 17021 absolvieren.

Die Unternehmensberatung Jastrob bietet seit Beginn des Jahres Veranstaltern, Betreibern, Behörden und allen anderen Verantwortlichen die Auditierung ihrer Locations und Veranstaltungen nach den Leitlinien „Safety“ und „Health“. Diese Audits dienen den Auftraggebern dazu, Verbesserungsmöglichkeiten zu Veranstaltungs- und Besuchersicherheit und Veranstaltungshygiene zu finden und so das Sicherheitsniveau noch weiter zu erhöhen. Die nach den Audits ausgestellten Zertifikate zeigen außerdem Besuchern und Behörden, dass die Veranstalter und Betreiber Anforderungen der Veranstaltungs- und Besuchersicherheit erfüllen und kontinuierlich an der Verbesserung der sicherheitsrelevanten Prozesse arbeiten. Die Audit- und Bewertungskriterien können transparent den entsprechenden Audit-Leitlinien entnommen werden und berücksichtigen neben den gesetzlichen Mindestanforderungen auch anerkannte Regeln der Technik und „best practices“ der Veranstaltungssicherheit.

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TOP COACH im Manager Magazin: Olaf Jastrob

TOP COACH im Manager Magazin: Olaf Jastrob

Im renommierten Manager-Magazin der SPIEGEL-Gruppe erschien Olaf Jastrob unter den Topcoaches. Als Fachplaner und Sachverständiger für Besuchersicherheit, Krisenmanagement und Arbeitssicherheit wurde Jastrob als der Sicherheitscoach schlechthin in Deutschland betitelt. Zuletzt wurde Jastrob vielfach im Zusammenhang mit seiner Vorreiterrolle in der Veranstaltungssicherheit während der Pandemielage und als Mitherausgeber der „Richtlinie über die Sicherheit bei Veranstaltungen für Organisatoren und Verantwortliche (VaSi-Ri)“ vielfach genannt. Auch zuvor hat er bereits seine Handschrift in der Veranstaltungssicherheit im nationalen Raum beispielsweise bei der Definition von Anforderungen an Veranstaltungsleitungen und deren Ausbildungsvorgaben hinterlassen. Zudem engagiert sich Olaf Jastrob als 1.Vorsitzender des deutschen Expertenrates Besuchersicherheit e.V. (DEB) ehrenamtlich und initiierte jüngst in dieser Funktion ein Symposium zu den neuen Hygieneanforderungen für Museen in der Bundeshauptstadt Berlin.

 

TOP COACH im Manager Magazin: Olaf Jastrob

TOP COACH im Manager Magazin: Olaf Jastrob

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Loveparade Urteil Pressemitteilung

Loveparade: Was (kleine) Veranstaltungen und Versammlungsstätten aus ihr lernen müssen

Die traurigen Ereignisse von 2010 in Duisburg, denen 21 Menschen zu Opfer fielen, schienen einst zu wesentlichen Verbesserungen in der Besuchersicherheit in Deutschland zu führen. Zehn Jahre später bleibt die ernüchternde Erkenntnis, dass sich zwar einiges getan hat, doch längst nicht genug.

Zuständigkeitsdilemma
Zwar haben verschiedene staatliche Instanzen Orientierungsrahmen oder Leitfäden erstellt, doch haben diese meist nur Empfehlungscharakter bzw. können als Stand der Technik angesehen werden. Es wurde verpasst, das Veranstaltungsrecht über die Versammlungsstätten hinaus anzupassen respektive erstmalig vollständig zu schaffen. Als Folge bleibt, dass heute noch zwischen Bauordnungsbehörden und Ordnungsämtern hinsichtlich der Zuständigkeiten oftmals unzureichende Abgrenzungen existieren. Umso kleiner die gesamte Behörde / Gemeinde, desto eher zeichnet sich dies ab. Zudem mangelt es regelmäßig an fachkundigem Verwaltungspersonal. So kommt es, dass von Stadt zu Stadt unterschiedliche Fachämter unterschiedliche Auflagen voraussetzen.

Organisatorische Mängel ausschließen
Privatwirtschaftliche Unternehmer bzw. Veranstalter und Betreiber können nicht die Versäumnisse des Staates beheben. Um Haftungsfallen und unklaren Rechtsverhältnissen entgegenzuwirken, die in aufwendigen Gerichtsverhandlungen langwierig aufgearbeitet werden müss(t)en, sollten sie stets eine saubere Organisationsstruktur unter Einbezug aller baurechtlichen, ordnungsrechtlichen, arbeitsschutzrechtlichen, versicherungstechnischen als auch dem Stand von Technik und Wissenschaft entsprechenden Vorgaben und Erkenntnissen aufstellen. Da nicht nur die Struktur sondern auch die Eignung bzw. Qualifizierung des involvierten Personals eine entscheidende Rolle einnimmt, obliegt es auch hier wieder den Verantwortlichen staatliche Versäumnisse eigenständig zu heilen. Schließlich gibt es nicht für alle Funktionen verbindliche Vorgaben des Gesetzgebers zu Qualifikation und Ausbildung. Vor allem hinsichtlich des anstelle des Betreibers eingesetzten Veranstaltungsleiters herrscht regelmäßig Unklarheit.

Lösungen
Über die notwendigen Fachkenntnisse und Erfahrungen hinsichtlich Baurecht, Haftungsfragen, Brandschutz, Arbeitsschutz, (Veranstaltungs-)Hygiene und organisatorischer wie technischer Veranstaltungssicherheit verfügen Betreiber und Veranstalter oft nicht, um sicher und rechtskonform agieren zu können. Müssen sie auch nicht! Kunst und Kultur leben von kreativen, innovativen und mutigen Veranstaltern und Eventmanagern. Damit diese sich auf ihre Aufgaben konzentrieren können, gibt es national genügend Fachkräfte, die ihnen zur Seite stehen und für Sicherheit als auch Rechtskonformität sorgen sowie die Verantwortungsträger in der Eventszene individuell schulen.

Als Unternehmensgruppe mit 30 Jahren Erfahrung und einem interdisziplinären Team aus Veranstaltungsmeistern, Ingenieuren, Juristen und Fachplanern, die vom Bürgerhaus bis zu prestigeträchtigen Versammlungsstätten von DAX-Konzernen sowie vom Vereinsfest bis hin zu Openairfestivals mit mehreren zehntausend Besuchern als auch Nationalfeiern mit sechsstelliger Besucherzahl betreuen, stehen wir auch Ihnen gerne zur Seite:

Beratung, Gefährdungsbeurteilung, Sicherheitskonzepte, Gutachten u.v.m.
www.jastrob.de (Arbeitssicherheit, Veranstaltungssicherheit, Besuchersicherheit, Evakuierung, Brandschutz)
www.hyg-consult.de (Hygiene bei Veranstaltungen)

Schulungen
Veranstaltungsleitung / Sachkundige Aufsichtsperson (Technik & Aufsicht)
https://www.avb-akademie.de/seminare/#category/102 (Präsenzseminare)
https://avb-akademie.edudip.com/w/357548  (Onlineseminar Sachkundige Aufsichtsperson)
https://avb-akademie.edudip.com/w/357770 (Onlineseminar Veranstaltungsleitung)

Hygienebeauftragte/r für Veranstaltungen
https://www.avb-akademie.de/seminare/#category/128 (Präsenzseminare)
https://avb-akademie.edudip.com/w/366044 (Onlineseminar)

Evakuierungshelfer
https://www.avb-akademie.de/seminare/#category/104

Sicherheit bei Großveranstaltungen
https://www.avb-akademie.de/seminare/#seminar/624

Brandschutz in historischen Gebäuden
https://avb-akademie.edudip.com/w/370922

Legale und illegale Veranstaltungen an Schulen
https://avb-akademie.edudip.com/w/370928

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200522 hygiene

Hygiene beachten: Events und öffentliche Einrichtungen

JETZT! NEU! Schulungen zum Hygienebeauftragen und Hygienekonzepte für Veranstaltungen & Events

Hygiene gilt nun als neues sicherheitsrelevantes Feld bei Veranstaltungen. Vor wenigen Monaten nahmen Hygieneaspekte verhältnisweise noch eine Randrolle in der Gesamtbranche ein. Nun nimmt die Hygiene über die Getränke und Speisenzubereitung als auch die übliche Reinigung hinaus einen gleichhohen Stellenwert wie der Brandschutz und das Crowdmanagement ein. “Fluchtwege dürfen wegen neuer Hygienemaßnahmen nicht zugestellt, Brandlasten nicht achtlos erhöht werden”, so sagt es der bundesweit anerkannte Experte und Fachplaner Olaf Jastrob.

Um die Besuchersicherheit und den Schutz der Mitarbeiter zu gewährleisten, müssen alle Gefahren übergreifend gleichermaßen analysiert und beseitigt werden. Nicht nur in der Eventbranche erhält die Hygiene einen vielbeachteten Einzug. Auch in öffentlichen Einrichtungen, angefangen von der Stadtverwaltung bis hin zum Jugendclub auf dem Dorf, läuft ohne die Erfüllung entsprechender Vorgaben nichts mehr. Da völlig neue Bereiche schlagartig anders bewertet werden müssen aufgrund von Corona, für die noch keine langjährigen wissenschaftlichen Analysen vorliegen, ist die globale Anwendung von Transferwissen obligatorisch. Hier kommen Olaf Jastrob und sein Team ins Spiel. Das interdisziplinäre Team der A.V.B.-Akademie und des Schwesterunternehmens, des Sachverständigenbüros Jastrob, arbeiten seit Jahren im Bereich der Besuchersicherheit und des Krisenmanagements und ist geübt darin, Gefährdungsanalysen vielseitig und über die behördlichen Anforderungen hinaus hinsichtlich aller real existierender Gefahren durchzuführen.

Gemeinsam mit staatlich anerkannten Hygienexperten bereiten sie nun beispielsweise in diversen Seminaren dringend gebrauchte Hygienebeauftrage in den Bereichen Veranstaltungen, Events, Kunst, Kultur, Ausstellungen und Messen als auch für öffentliche Einrichtungen, Verwaltungen und Gemeinschaftseinrichtungen auf ihre Aufgaben vor.

Ziel von Jastrob und seinem Team ist hierbei die fachgerechte Vorbereitung für den Infektionsschutz. “Betrachten wir einmal Hygienekonzepte: Oft werden diese ad hoc nicht fachgerecht von Laien aufgestellt und sind schlichte Reinigungspläne. Dabei sind dies wichtige, umfassende sicherheitsrelevante Dokumente. Hier darf es vor allem kein einfaches “Copy + Paste” geben”, so Jastrob. Um für eine adäquate Behandlung des für viele Anwender neuen Terrains zu sensibilisieren, bietet die A.V.B.-Akademie zudem wöchentlich Expertenrunden an, in denen ausgewiesene Fachleute ihre Erfahrung und ihr Wissen auf verständliche Weise den Zuhörern vermitteln und aktuelle Problemstellungen diskutieren.

So auch am Samstag, 30. Mai, wenn Hygiene und Gesundheitsschutz bei Outdoor Großveranstaltungen thematisiert werden.

A.V.B.-Expertenrunde: Hygiene und Gesundheitsschutz bei Großveranstaltungen Outdoor – Wie geht es weiter?
Detaillierte Informationen hierzu beim kostenlosen Live-Online-Experten-Seminar am Samstag, 30.05.2020, von 11:00 – 11:45 Uhr unter: https://avb-akademie.edudip.com/w/366304.

Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=vx6Wc_nYj5k

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200409

Ende des kulturellen Lebens in Deutschland?

Experten diskutieren

„Seit dem 2.Weltkrieg hat es keinen so großen Einschnitt in das kulturelle Leben geben“, evaluiert Olaf Jastrob, der die Eventbranche als „Roadie“ und Bühnenarbeiter in 90er Jahren kennenlernte und sich über Jahrzehnte den Ruf als Experte für Besuchersicherheit, Notfall- und Krisenmanagement erarbeitet hat. „Nicht nur in Deutschland, sondern weltweit“, ergänzt er. Es sind nicht bloß Künstler, Eventmanager- und Dienstleister, Clubbetreiber und Gastronomen, die sich um ihre Existenz sorgen. Auch der gesamte Sportsektor, Volksfeste, die Messesparte sowie die Hotellerie sind betroffen.
Wie geht es weiter? „Es gleicht einer Fahrt im Nebel auf der Suche nach Sicht“, so Jastrob.

Wie gewinnt die Branche das Vertrauen von Gästen und Besuchern wieder, die Menschenansammlungen plötzlich als unsichere Atmosphäre empfinden und die nicht wissen, ob sie für ihr Geld auch eine Leistung bekommen werden?

Tanja Schramm, Geschäftsführerin von Meet Germany, einem umfassenden MICE-Netzwerk in Deutschland und Kennerin der Eventbranche, wird dieser Frage gemeinsam mit den Sicherheitsexperten Tobias Zweckerl (Veranstaltungssicherheit) und Dr. Hans-Walter Borries (FIRMITAS Institut/Kritische Infrastrukturen) am 15.04., in einem digitalen Expertenforum debattieren. Es ist der Auftakt der „A.V.B.-Expertenrunde“, bei der fortan mittwochabends um 19:00 Uhr Fachleute über aktuelle Herausforderungen debattieren. In der zweiten Auflage (22.04.20) wollen sich Prof. Dr. Risch-Kerst (Kanzlei EventLawyers) und der bekannte deutsche Assekuradeur Matthias Glesel (EventAssec: Deutschland, Österreich, Schweiz ) der Versicherungsproblematik widmen: „Sind Veranstaltungen, Messen, Konzerte, Volksfeste und Festivals überhaupt noch versicherbar? Und wenn, wie?“

(Besucher-)Psychologie, ökonomische Entwicklung des Freizeitsektors, Veränderung der Eventszene als auch epidemiologische Aspekte oder Sicherheitsfragen werden in den kommenden Wochen von ausgewiesenen Fachleuten unter der Moderation von Olaf Jastrob erläutert und diskutiert.

Zu diesem digitalen Kamingespräch lädt als Sponsor die A.V.B.-Akademie Angehörige der Branche als auch Interessierte herzlich (kostenfrei) ein.
Hier geht es zur Anmeldung: http://www.avb-akademie.de/expertenrunde

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200330 webinar Einführung Versammlungsstättenrecht und Veranstaltungsrecht

Webinare der A.V.B.-Akademie – JETZT umfangreich online verfügbar

Unterschiedlicher könnte die Situation in der Wirtschaft kaum sein: Während für einige Bereiche das absolute Fiasko bevorsteht, befinden sich andere wie die Lebensmittelbranche im Krisenmodus aufgrund der für sie unerwartet florierenden Entwicklung. Beiden Seiten bietet die A.V.B.-Akademie nun Unterstützung in Form eines breit gefächerten Webinarprogramms, welches täglich erweitert wird. Sowohl krisenspezifische Webinare als auch Fortbildungsangebote für den routinierten Alltag nach der Pandemie werden angeboten.

Krisenmanagement: Zum einen werden Themen zum Umgang mit der Krise, die sowohl für Unternehmen als auch öffentliche Verwaltungen Relevanz haben, behandelt. Angefangen von den rudimentären Grundlagen der Krisenstabsarbeit bis hin zu spezifischen Fragen wie beispielsweise dem Umgang mit Fakenews im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit werden Fachleute auf effizientem Weg vermitteln. Darüber hinaus werden auch aktuelle Fragestellungen angegangen, welche sich in der Eventbranche im Zuge der Pandemie ergeben. So auch das wohl wichtigste Thema zurzeit: Wer zahlt was bei Veranstaltungsausfall?

Vorbereitung für nachzuholende Saison: Nach der Zwangspause in der Eventbranche, dem Sportbereich, der Gastronomie und dem Kultursektor wird das Thema Sicherheit generell in den Fokus rücken. Dies haben Erfahrungen nach den Terroranschlägen des 11. Septembers 2001 gezeigt. Um den betroffenen Dienstleistern, Versammlungsstätten und Veranstaltern zu helfen, besonders diesen Aspekt im Wettbewerb für sich zu nutzen, erstreckt sich das Portfolio sowohl über Webinare, die bei der Wiederinbetriebnahme helfen, als auf bereits vor der CoViD19-Krise notwendigen Inhalte zum alltäglichen Betrieb.

Seien Sie dabei, wenn renommierte Dozenten wie Prof. Dr. Mandy-Risch-Kerst, Dr. Hans-Walter Borries und Fachplaner Olaf Jastrob ihre Kenntnisse und Erfahrungen mit der Branche teilen und passendes Handwerkszeug wie Checklisten und Prozesse erläutern.
Neu hinzugekommen sind u.a. die Webinare:

  • Rechtsfolgen bei Veranstaltungsabsage & -verlegung wegen des Coronavirus
    – Prof. Dr. Mandy Risch Kerst
  • Presse- & Öffentlichkeitsarbeit in Krisenzeiten der Coronavirus-Pandemie
    – Dr. Hans-Walter Borries
  • Einführung Versammlungsstätten-& Veranstaltungsrecht
    – Olaf Jastrob
  • Gefährdungsbeurteilung: Einführung & Grundlage
    – Olaf Jastrob
  • Krisenstabsarbeit in Zeiten der Coronavirus-Pandemie
    – Dr. Hans-Walter Borries

Darüber hinaus finden Sie verschiedene Module für die bauordnungsrechtliche geforderte Funktionsbesetzung in Versammlungsstätten (Veranstaltungsleitung n. §38 Abs.2 MVStättVO, Sachkundige Aufsicht n. §40 Abs.5 MVStättVO) sowie zu Brandschutz, Arbeitssicherheit, Fluchtwegen u.v.m..

Aktuelles Webinarprogramm: Webinare

Youtube: https://www.youtube.com/user/Besuchersicherheit/videos

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Corona-Krise: FAQ-Katalog der BSTBK mit den häufigsten Fragen an Steuerberater

Die Bundessteuerberaterkammer hat einen umfangreichen Katalog mit den wichtigsten Fragen und Themen für Unternehmen verschiedener Größe wie bspw. Soforthilfen, Kurzarbeit, Insolvenz, höhere Gewalt u.v.m. zusammengestellt.

Die Bundessteuerkammer weist darauf hin, dass sie oder die Steuerberaterkammern in den Ländern keine arbeitsrechtliche Beratung der Berufsangehörigen übernehmen können.

Download: https://www.bstbk.de

Symbolbild: Steve Buissinne/Pixabay

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